Vom 29. Mai bis 2. Juni 2014 fand das erste internationale MapAbility Training und die anschließende Konferenz statt. Um die 45 nationale und lokale ExchangeAbility Koordinatoren und am Projekt Interessierte ESNer aus ganz Europa nahmen am 3-tägigen Training teil und wohnten der daran an- und abschließenden MapAbility Konferenz bei.
Auf der Agenda des Trainings standen Präsentationen, Workshops, Small sessions, Spiele rund ums
Projekt und Vorbereitung auf die Konferenz.
Neben den bisherigen Auswertungen des MapAbility Questionnaire, wurden auch Best Practices
bezüglich Promotion und Umsetzung von ExchangeAbility und MapAbility von ESN Griechenland,
ESN Ungarn, ESN Estland und ESN Deutschland. Repräsentativ für Deutschland hatten Marie und ich die Ehre, unser Rollstuhlbasketball Projekt, das während des French-German Section Meetings in Jena stattfand, vorzustellen. Workshops, in denen das weitere Vorgehen im Rahmen des Projekts auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, sowie reger Austausch über gesammelte Erfahrungen, dienten als Quelle der Motivation und Inspiration im eigenen Rahmen der Möglichkeiten. Am Sonntag Nachmittag fand ein gemeinsames Picknick mit anschließendem Filmeabend, sowie die abschließende Vorbereitungen einzelner, die am nächsten Tag die Projektpläne und –Vorschläge präsentieren sollten.
Das sehr gelungene und arbeitsreiche Wochenende fand dann am Montag mit der MapAbility
Konferenz seinen offiziellen Abschluss. Die Konferenz wurde durch Stefan Jahnke, dem Präsidenten von ESN International, und einem Repräsentanten des European Economic and Social Committee eröffnet. Auf der Konferenz waren nicht nur wir ESNer vertreten, sondern auch zahlreiche internationale Partner und Unterstützer des Projektes, die sich vorstellten. Dazu gehörten Vertreter von Erasmus +, EHEAD, EDF, AutismEurope, ENIL, EASPD, JACCEDE und WheelMap – Organisationen und Initiativen, die sich allesamt für mehr Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Mobilität und den Ausbau bestehender Möglichkeiten einsetzen. Die Erfolgsgeschichten von Agnes, Mei Lan und Galina, die alle drei, trotz des erheblich höheren Aufwands und der zusätzlichen Barrieren, einen Auslandsaufenthalt absolvierten, gehörten mit zum Höhepunkt der Konferenz. Diese wurde durch die Präsentation und Vorstellung des Entwurfes für die Online Plattform, die aus den Ergebnissen des MapAbility Fragebogens hervorgehen soll und den, während des Trainings ausgearbeiteten Plänen und Vorschlägen für die lokale, nationale und internationale Ebene, zu einer runden Veranstaltung. Geleitet von Dominique Montagnese, dem internationalen Vizevorsitzenden, dem internationalen ExchangeAbility Team, repräsentiert durch Agnes Fazekas, Vasiliki Meletaki und Thomas Pappas, sowie Aurelie André, die das Training durch Teambuildingspiele und Energizer bereicherte, der Trainerin, Zara Todd, die unter anderem zahlreiche Organisationen in Bezug auf Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderungen berät und sich für gleiche einsetzt und nicht zuletzt unterstützt von Monika Resetar, die einen sehr großen organisatorischen Part übernahm, war das Training und die anschließende Konferenz ein großer Erfolg und lässt auf fortlaufende positive Entwicklung des Projektes schließen.